Markus Maier - Dipl. Lebens- und Sozialberater
Wer bin ich?
Mein Name ist Markus Maier. Ich habe im März 2022 den Lehrgang zum Diplom Lebens- und Sozialberater abgeschlossen und bin seit Anfang 2023 im Expertenpool der WKO für Supervision.
Beruflich komme ich ursprünglich aus der Technik (HTL-Elektrotechnik, FH-Studium Mechatronik/Wirtschaft).
Warum habe ich die Ausbildung zum LSB gemacht?
In meiner beruflichen Laufbahn wurde mir früh bewusst, dass psychosoziale Kompetenzen ab einer gewissen Verantwortungsebene wichtiger werden als reines Fachwissen.
Parallel dazu hat ein schwerer Schicksalsschlag im Jahr 2017 – ich wurde über Nacht alleinerziehender Papa eines 7-jährigen Sohnes – meine Perspektiven verändert.
In dieser Zeit erkannte ich, unterstützt durch die Psychologin meines Sohnes, dass ich offenbar eine besondere Stärke im Umgang mit Krisen und mit Menschen habe.
Nach rund einem Jahr Recherche entschied ich mich am Tag der offenen Tür der Vitalakademie für die Ausbildung zum LSB – zunächst zur persönlichen Weiterentwicklung, doch bereits am Startwochenende wurde mir klar: Das ist meine Berufung und das mache ich auch beruflich.
Was hat mir während der Ausbildung geholfen?
Besonders prägend war die Ausbildungsleitung, die von Beginn weg Begeisterung für die Inhalte weckte und uns unermüdlich ermutigte, sehr früh mit den Beratungen zu beginnen, was ich bereits nach ca. einem Monat auch gemacht habe.
Die geblockte Wochenendstruktur hat die Vereinbarkeit mit Familie und Beruf sehr erleichtert.
Die Ausbildung war abwechslungsreich gestaltet – sowohl was das Trainerteamwie auch die Inhalte und Methoden betrifft.
Gefühlt hatten wir zwar den Schwerpunkt Psychodrama und systemische Arbeit ergänzt mit vielfältigen Methoden und Theorien.
Unsere Trainer:innen unterstützten uns weit über den Unterricht hinaus und gaben Sicherheit für die erste praktische Beratungsarbeit.
Hilfreich war auch die unkomplizierte Möglichkeit, versäumte Module in anderen Lehrgängen nachzuholen.
Was hat sich geändert?
Kurz gesagt: Alles😊.
Persönlich:
Die Ausbildung bot den Rahmen, um eigene persönliche Themen in einem geschützten Rahmen und begleitet zu bearbeiten und somit persönlich zu wachsen.
Beruflich:
Seit April 2024 bin ich selbstständig tätig, parallel zu einer 30h Teilzeit Anstellung. Die Zahl der Klient:innen wächst kontinuierlich und der Weg führt aktuell klar in Richtung vollständige Selbstständigkeit.
Mein Aufgabengebiet im Angestelltenverhältnis hat sich stark Richtung psychosoziale Arbeit entwickelt.
Seit gut zweieinhalb Jahren halte ich Workshops, Konflikt und Team-Buildingformate, Moderationen, Leadership Trainings (en/de) ab und arbeite dabei sogar im europäischen Ausland.
Kurz-Impulse von 2-5h mit psychosozialen Schwerpunkten wie Kommunikation, Selbstverantwortung, Resilienz, Team-Dynamiken oder Zusammenarbeit mit GenZsind besonders gefragt und dienen der Burnout Prävention.
Parallel wächst meine Praxis weiter – breit gefächerte Themen mit minimal erkennbaren Schwerpunkten in Paarberatungen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Selbstwertthemen.
Ich entwickle laufend neue Ideen und Angebote wie Walk & Talk, Elterntrainings, Supervision für LSB in Ausbildung und für Vereine mit hohem psychischen Stresslevel, Vorträge und Netzwerkformate. Auch die Zusammenarbeit mit einer Kollegin im Bereich der systemischen Aufstellungsarbeit ist im Aufbau.
Tipps für Interessierte:
Beginne so früh wie möglich mit der praktischen Arbeit als Berater – sie ist der größte Lernmotor.
Nutze die Kontakte zu Trainer:innen und Kolleg:innen – ihr Erfahrungsschatz ist Gold wert.
Zitat:
Hole dir Informationen, Unterstützung, Tipps und lass dich gerne von allen Menschen beraten - und triff am Ende deine eigene Entscheidung und übernimm persönlich die volle Verantwortung dafür.