Fernstudium Upgrade zum/zur Dipl. Präventions- und Rehabilitationstrainer/in

Das Video-Fernstudium Dipl. Präventions- und Rehabilitationstrainer/in befähigt Sie für fachkundige Trainertätigkeiten in den Bereichen Rehabilitation, Fitness und Gesundheitsvorsorge unter Beachtung der gesetzlich geregelten Berufs- und Tätigkeitsvorbehalte und schließt jede Krankenbehandlung aus.

Die Inhalte beziehen sich auf Handlungs- und Orientierungswissen unter Berücksichtigung der Abgrenzung zu Gesundheitsberufen, die unter Ausbildungs-, Berufs- und Tätigkeitsvorbehalte fallen.

Ausbildungsziele und Tätigkeitsfelder

Im Fokus steht die Behandlung von praktischen wie theoretischen Kenntnissen und von komplexen Orientierungs- und Handlungswissen. Ausbildungsschwerpunkte in diesem Video Fernstudium sind die exakte Definition diverser Überlastungs- und Verletzungsproblematiken am Bewegungsapparat, wobei angefangen von der Wirbelsäule über obere und untere Extremität alle häufigen Krankheitsbilder vermittelt werden. Nach der Besprechung des jeweiligen Krankheitsbildes erfolgt die adäquate Statuserhebung, entsprechende Planerstellung und dazu passende Trainingsmethodik, um betroffene Patienten in der Folge an die medizinische Therapie wieder bis zur einwandfreien Sport- und Alltagstauglichkeit hin aufzubauen.

Der Lehrgang ist für all jene Personen geeignet, die

  • bereits als Fitnesstrainer/innen arbeiten und sich weiterbilden möchten.
  • sich durch eine Zusatzausbildung neue berufliche Chancen sichern möchten.
  • den Basislehrgang Dipl. Fitness- und Gesundheitstrainer/in bereits abgeschlossen haben.

Information

Lehrinhalte

aufbauend auf einer Basisausbildung im Fitness- und Sportbereich

E-Learning (kombiniert mit Coaching-Einheiten)

Die Inhalte beziehen sich auf Handlungs- und Orientierungswissen unter Berücksichtigung der Abgrenzung zu Gesundheitsberufen, die unter das Ausbildungsvorbehaltsgesetz fallen.

  • Gesundheitssystem, „präventive“ Gesundheitsförderung, Gesundheitskonzepte, Ausbildungsvorbehaltsberufe und Abgrenzung, Präventions- und Rehabilitationslandschaft in Österreich
  • Anamnese und Statuserhebung
  • Bindegewebsphysiologie und Wundheilung
  • Wirbelsäule: Haltungsanalyse, strukturelle und nichtstrukturelle Formabweichungen, Protrusion und Prolaps – Statuserhebung, Planerstellung, Trainingsmethodik
  • Obere Extremität (Schulter/Ellbogen): Häufige Verletzungen/Krankheitsbilder (u.a. Impingement und instabile Schulter, Rotatorenmanschettenruptur, Tennis-/Golferellbogen), Statuserhebung, Planerstellung, Trainingsmethodik
  • Untere Extremität (Hüfte, Knie, Sprunggelenk): Häufige Verletzungen/Krankheitsbilder (u.a. Sprunggelenksdistorsion und instabiles Sprunggelenk, Achillessehnenbeschwerden, Meniscus und Bandverletzungen des Knies, Hüftendoprothese), Statuserhebung, Planerstellung, Trainingsmethodik
  • Funktionelles Krafttraining im Rehabereich, intramuskuläres Koordinationstraining, Propriozeptorentraining, sensomotorisches Training, funktionelle Dehntechniken

Ausbildungsumfang

Gesamtumfang: 350 Einheiten

  • 159 EH Selbststudium
  • 6 EH Coaching
  • 100 EH Facharbeit im Umfang von 20 Seiten
  • 25 EH Praktische Umsetzung
  • 20 EH Online-Prüfung inkl. Vorbereitungszeit
  • 40 EH Abschlussprüfung vor Ort inkl. Vorbereitungszeit

Teilnahme-Voraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung
  • Abgeschlossene Grundausbildung
  • Lebenslauf

Für das Upgrade zum / zur Präventions- und Rehabilitationstrainer/in ist eine anatomisch-physiologische und trainingswissenschaftliche Ausbildung Voraussetzung. Diplomausbildungen im Bereich Fitness & Sport - im Idealfall die Vitalakademie Grundausbildung Fitness- und Gesundheitstraining - erfüllen diese Voraussetzungen. 

Abschluss-Voraussetzungen

  • 1 positiv, absolvierter Fachkompetenztest (Multiple Choice)
  • Bestandene, mündliche Abschlussprüfung (50 Euro Prüfungsgebühr)
  • Positive Beurteilung der Facharbeit (50 Euro)
  • Nachweis über 25 EH praktische Umsetzung
  • Nachweis über 6 EH Coaching (à 50 Euro) mit einem/r Trainer/in der Vitalakademie

Rechtliche Grundlagen für die Selbständigkeit

Wissensvermittlung in Form der Unterrichtstätigkeit (z.B.: im Rahmen von Vorträgen, Workshops, Seminaren, etc.) sind als solches gemäß § 2 GewO vom Anwendungsbereich der Gewerbeordnung ausgenommen, das heißt, hierfür ist keine Gewerbeberechtigung erforderlich.

Es ist allerdings jederzeit möglich, das freie Gewerbe „Sammeln und Weitergeben von allgemein zugänglichen Informationen“ und / oder „Erstellung von Trainingskonzepten für gesundheitsbewusste Personen“ bei der zuständigen Wirtschaftskammer zu beantragen. Ein freies Gewerbe kann grundsätzlich auch ohne Nachweis einer einschlägigen fachspezifischen Aus- und Weiterbildung angemeldet werden.

Bundeseinheitliche Liste der freien Gewerbe

Zusätzlicher Hinweis:
Gem. Berufsvorbehaltsgesetz sind bestimmte Tätigkeiten ausschließlich Angehörigen bestimmter Berufe vorbehalten (Ausübung der Heilkunde, Psychotherapie, psychologische Berufe, Hebammen, Heilmasseure ...).

Gesundheitsbezogene (gewerbliche) Berufe dagegen haben das Ziel

  • der nicht medizinischen Gesundheitsvorsorge,
  • das Stärken des Wohlbefindens,
  • Fördern der Vitalität, des Körperbewusstseins und des positiven Körpergefühls,
  • das Verbessern der sozialen Kontakte ..

Gesundheitsbezogene (gewerbliche) Tätigkeiten dürfen unbedenklich nur an nicht kranken und nicht krankheitsverdächtigen Personen ausgeübt werden - Sie dürfen daher nur mit „gesunden“ Menschen arbeiten!

Abgrenzung zu Ausbildungsvorbehaltsberufen 

Ausbildungsziel des/der Dipl. Präventions- und Rehabilitationstrainer/in ist es, Trainer/innen in den Bereichen, Fitness, Rehabilitation und Prävention auszubilden. Der Unterrichtsinhalt dieser bestimmten Ausbildung stellt die praxisorientierte Vermittlung und Vertiefung von jenem Wissen ins Zentrum, welches bereits vom Grundberuf her bekannt sein sollte.

Hinweis: Die Ausübung der Trainingstherapie ist gemäß §2 MTD-Gesetz, BGBl. Nr. 460/1992, idgF., Physiotherapeuten/-innen und gemäß §§27ff. Medizinische Assistenzberufe-Gesetz (MABG), BGBl. Nr, 89/2012, idgF., Trainingstherapeuten/-innen vorbehalten, die diese nach ärztlicher Anordnung durchführen. Trainingstherapeuten/-innen üben ihren Beruf unter Aufsicht eines Arztes / einer Ärztin oder eines / einer Physiotherapeuten/-in aus.

Beratung und Info

Wir informieren dich unverbindlich über unsere Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten.