Träume: Botschaften ans Ich

Oftmals tauchen in Träumen Orte aus der Vergangenheit auf. Was wenige wissen: Diese beziehen sich durchaus  auf die Gegenwart. Traumdeuter gehen davon aus, dass die Eindrücke aus vergangenen Zeiten deshalb im Traum vorkommen, weil sie an das „damalige“ Gefühl erinnern wollen.

Sie sind schön, traurig, kurios oder schaurig: Träume sind etwas sehr Intimes, eine Welt, in die kein Fremder einzudringen vermag. Warum wir träumen, beschäftigt seit jeher die Wissenschaft.

Molekularbiologen vermuten, dass das Gehirn versucht, sich durch das Träumen zu „reinigen“, um Platz für Neues zu schaffen. Amerikanische Schlafforscher glauben, dass die Eindrücke des Tages verarbeitet werden, um Wichtiges im Gedächtnis zu speichern und Überflüssiges zu löschen. Wissenschaftlich bestätigt aber ist nur: Insgesamt etwa zwei Stunden pro Nacht sind für die Träume reserviert, wobei ungefähr alle 90 Minuten eine neue Traumphase beginnt. Manche Träume dauern nur wenige Sekunden, andere wieder bis zu einer Stunde. Jeder Mensch träumt regelmäßig, Nacht für Nacht, was die Veränderung der Hirnstromwellen und die Augenbewegungen hinter den geschlossenen Lidern beweisen. 

Sind Träume Schäume?

Um welchen Traum es sich auch handelt: wichtig ist, dass man das Geträumte nicht zu nah an sich heran lässt und sich darüber klar wird, dass es sich um einen Traum und nicht um die Realität handelt.Es kann belastend sein, wenn man immer wieder den gleichen Traum hat. Deswegen sollte man sich mit ihm auseinander setzen, damit er nicht zum Albtraum wird. Während eines Albtraumes quälen den Schlafenden Angst und Hilflosigkeit, der Puls beschleunigt sich und der Betroffene wacht oft schweißgebadet auf. Viele Albträume handeln von gewalttätigen Angriffen, Horrorszenen, unheilvollen Erscheinungen und dem Gefühl zu ersticken. Aber auch alltägliche Dinge, wie zum Beispiel Verspätungen, können in einem Albtraum vorkommen. Durch sogenanntes Klarträumen oder luzides Träumen kann man Alpträume „abstellen“. Beim luziden Traum ist dem Schlafenden bewusst, dass er träumt und dass er den Traumverlauf  aktiv verändern kann. Die Fähigkeit des luziden Träumens kann man erlernen.

Mit Hilfe der Traumsymbolik wird immer wieder versucht, Träume zu entschlüsseln. Die  Bilder des Traumes sind Symbole, die für den Träumenden von Bedeutung sein sollen. Allerdings wird das Verständnis für die Traumsymbolik dadurch erschwert, dass viele Dinge oder abstrakte Begriffe von Menschen unterschiedlich gedeutet werden. Manche Menschen verbinden ein Pferd mit Freiheit, andere haben Angst davor. Deshalb lehnen auch viele Traumdeuter sogenannte „Traum-Lexika“ ab. Wer eine seriöse Analyse möchte, sollte sich an einen spezialisierten Psychologen oder Therapeuten wenden

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