Iss dich fit für den Job

Wie Essgewohnheite Einfluss auf Produktivität und Motivation ausüben.

Ein Motivationsloch am späten Vormittag, Unkonzentriertheit gegen Mittag, bleierne Schläfrigkeit am Nachmittag, jeder kennt diese Schwächen, die an einem  anstrengenden Arbeitstag die Leistungskraft dämpfen. Die Maschine stottert, der Sprit wird weniger, eine Pause steht an. Wer  den richtigen Treibstoff tankt, kann berufliche Höchstleistungen erbringen. Deshalb muss, wer erfolgreich sein will, essen und zwar das Richtige.

Was hat beruflicher Erfolg mit Essen zu tun? Eine ganze Menge. Wenn bestimmte Inhaltsstoffe von Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukten fehlen, sinkt das Leistungsvermögen. Beachtet man aber einige Grundsätze, dann kann mit der richtigen Ernährung die Leistungsfähigkeit erhalten bleiben:

  • Es gibt keine gesunden oder ungesunden Lebensmittel. Wichtig ist, dass die Mischung stimmt. Ein Blick auf die Ernährungspyramide lohnt sich!
  • Power zum richtigen Zeitpunkt erhält die Leistungsfähigkeit
    Kleine Zwischenmahlzeiten (Obst, Gemüsesticks, Vollkornbrot, ...) verhindern das Absacken des Blutzuckerspiegels und der Folge Konzentrationsabfall und innere Unruhe.
  • Kick-Off beim Frühstück
    (Müsli mit Vollkornflocken, ein Stück Obst und Naturjoghurt, Vollkorn-  oder Natursauerteigbrot mit Frischkäse bestrichen oder mit 2 Scheiben Käse beleget).  Wer noch keinen Bissen essen kann, sollte zumindest ein Glas Flüssigkeit trinken. (Fruchtsaft, Kakao usw. liefern erste Energie)
    Für Morgenmuffel und Langschläfer: 1 Glas Mineralwasser nach dem Aufstehen bringt den Kreislauf in Schwung. Dann ist allerdings die Vormittagsjause um so wichtiger!

Abwechslung beim Mittagessen

Egal, ob das Pausenbrot von zu Hause oder vom Bäcker kommt, in der Kantine oder im Gasthaus gegessen wird, wichtig ist, dass für Abwechslung auf dem Teller gesorgt wird. Dabei kann das Ampelprinzip zu helfen:

  • Rot - ein handtellergroßes Stück Fleisch oder Fisch ( 1- 2 x pro Woche), Milchprodukte, Eier, Sojaprodukte oder Hülsenfrühchte bei vegetarischen Gerichten
  • Gelb - Hauptenergiequelle für das Gehirn: stärkereiche, fettarme Produkte wie Reis, Kartoffeln, Nudeln, Knödel, Brot, etc.
  • Grün - Gemüse/Salat

Jede Mahlzeit sollte alle drei Farben beinhalten.

Fast Food sollte die Ausnahme sein.

  • Dem Nachmittagstief mit einer kleinen "Energiespritze" entgegenwirken! 
  • Das kann ein Stück Obst, aber auch mal Kaffee und ein kleiner Kuchen sein.

Ausklang am Abend

Ein wichtiger Tipp: Gegessen werden sollte möglichst das, was tagsüber zu kurz gekommen ist. Mit der letzten Mahlzeit lassen sich Defizite ausgleichen.

  • Obst und Gemüse - die 5er Regel
    Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthalten Obst und Gemüse sekundäre Pflanzenstoffe, die den Pflanzen selbst u.a. zum Schutz vor Krankheiten dienen. Und was für die Pflanze gut ist, ist auch gut für den Menschen.
    Die 5er-Regel  besagt: was in einer Hand Platz hat, gilt als eine Portion und fünf Portionen sollten es täglich sein.
  • Sich Zeit nehmen und in Ruhe essen
  • Balsam für die Nerven:
    B-Vitamine und Magnesium helfen, den Stress leichter zu überstehen. Beides ist reichlich enthalten in: Vollkornprodukten, Milchprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten, grünem Gemüse, magnesiumreichen Mineralwasser
    Mindestens zwei Liter Wasser trinken