TOP 5 Ernährungstipps für einen gesunden Herbst

Die Vitalakademie Österreich ist seit 1999 der führende Anbieter für die Themen Fitness, Gesundheit und Ernährung in Österreich. Unter dem Leitsatz „Etwas, was ihr Leben bereichert und gesünder macht, nicht beschwert, sondern den Genuss verstärkt“, hat Mag. Karin Musch, Ernährungswissenschafterin der Vitalakademie für jede Jahreszeit spezielle Ernährungstipps parat, die das Leben angenehmer machen. Für den Herbst legen wir den Lesern folgende 5 Tipps ans Herz:

RICHTIGE NÜSSE FÜR NERVEN, GEHIRN UND GEMÜT

Wenn im Herbst die Blätter fallen, weicht bei vielen Menschen nach dem Hoch des Sommers manchmal ein kleines Tief ihres Gemütszustandes. Karin Musch, Ernährungswissenschafterin der Vitalakademie, hat dafür einen einfachen Rat parat: „Richtige Nüsse, die gute Fettsäuren haben, sind wichtig für Nerven und Gehirn und schlagen positiv aufs Gemüt. Besonders gut für die Blutgefäße und reich an Omega-3-Fettsäuren sind heimische Walnüsse. Sie sind den fettqualitativ weniger guten Erdnüssen aus dem Import jedenfalls vorzuziehen.“
Probieren Sie es aus: Obstsalat mit Walnüssen (und wahlweise heimischen Frischkäse) mit einem Schuss Walnussöl

BALLASTSTOFFE FÜR EINE DARMFLORA IM GLEICHGEWICHT

Schon die alten Chinesen wussten, dass unsere Gesundheit im Darm sitzt. Ballaststoffe halten die Darmflora besonders im Gleichgewicht. Hier gelten Hülsenfrüchte im allgemeinen und vor allem Linsen, sowie Bohnen als besonders geeignet“, erklärt Karin Musch von der Vitalakademie und ergänzt: „Besonders im Herbst sollte Vollkornbrot auf unserem Speiseplan stehen für eine regelmäßige Zufuhr an Ballaststoffen.“
Probieren Sie es aus: Linsenaufstrich (wahlweise mit Curry) auf Vollkornbrot und Linsencremesuppe mit Kreuzkümmel

KEIMLINGE UND SPROSSEN FÜR DAS IMMUNSYSTEM

Herbstzeit ist Schnupfenzeit. Antioxidantien stärken unser Immunsystem und schlagen dem Schnupfen ein Schnippchen. „Nach neuesten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft, halten Keimlinge und Sprossen aufgrund ihres Reichtums an Antioxidantien das Immunsystem besonders im Gleichgewicht. Es handelt sich hierbei und äußerst vitaminreiche sekundäre Pflanzenstoffe.“, so die Ernährungswissenschafterin der Vitalakademie. Keimlinge und Sprossen vom Brokkoli, von der Kresse und vom Weizengrass sind besonders geeignet für ein ausgeglichenes Immunsystem.
Probieren Sie es aus: Avocado-Salat mit Brokkoli-Sprossen, dazu eine kleine Menge kalt gepresstes Brokkoli-Samenöl

PILZE DANK EIWEISS ALS FLEISCHERSATZ FÜR EIN GESUNDES SÄTTIGUNGSGEFÜHL

Hunderte Bücher erscheinen jährlich über vegetarische Ernährung. Es wurde zu einer eigenen Lebenseinstellung. Für Karin Musch, Ernährungswissenschafterin der Vitalakademie steht fest, dass kein pflanzliches Eiweiß von Gemüse jenen Gehalt und jene Nahrhaftigkeit von pflanzlichem Eiweiß aus Pilzen erreicht. Nur an die Extraportion Eiweiß der Hülsenfrüchte reichen sie nicht heran. „Das Fleichgefühl bei Pilzen macht sie aufgrund ihrer bissfesten Struktur zu einem idealen Fleischersatz“, betont sie. Für Karin Musch sind Pilze der Inbegriff von „unami“, also Schmackhaftigkeit. Besonders gesund und schmackhaft sind heimische Sorten wie Eierschwammerl und Steinpilze.
Probieren Sie es aus: Parmesanpolenta mit gebratenen Eierschwammerln

ROTKRAUT STATT GOJIBEEREN FÜR IHREN HEIMISCHEN SUPERFOOD-GENUSS

Welcher Hype die Gojibeeren als sogenanntes Superfood bei besonders ernährungsbewussten Personen auslöste, ist kaum alleine auf die antioxidante Wirkung, also ihre Funktion als Radikalfänger zurückzuführen, sondern auf die gute Vermarktung. „Dabei wurde in unseren Breiten auf einen Schatz der Natur mit einer ganz ähnlichen Wirkung und gewiss mit größerer Schmackhaftigkeit vergessen: das Rotkraut. Regional, saisonal und günstig. Und nicht nur gekocht als Wildbeilage, sondern ganz natur“, erklärt Karin Musch, Ernährungswissenschafterin der Vitalakademie.
Probieren Sie es aus: Fein gehobeltes rohes Rotkraut als Salat mit geraspelten Äpfeln und Nüssen.