Massageakademie der Vitalakademie

Der Beruf des Masseurs

Die Massageakademie der Vitalakademie bietet sämtliche staatlich anerkannten Massageausbildungen an. Den Gewerblichen Masseur, der selbständig am Gesunden arbeitet, den medizinischen Masseur, der angestellt am Kranken arbeitet und als Königsdisziplin den Heilmasseur NEU, der selbständig am Kranken mit Kassenverrechnung arbeitet. Durch die Kombinationsausbildung Gewerblich/Medizinischer Masseur bereiten wir sowohl auf die Lehrabschluss- und Befähigungsprüfung an der zuständigen Wirtschaftskammer, als auch auf die medizinische Abschlussprüfung vor.

All jenen, die das Wissen um die Heilmassagetechniken auch an Dritte weitergeben möchten, wird eine pädagogische Ausbildung geboten, die dazu berechtigt, in staatlichen Massageausbildungen als Vortragende/r zu arbeiten und die Funktion der fachspezifischen organisatorischen Leitung zu übernehmen.

Die beruflichen Einsatzmöglichkeiten für Masseure stehen heutzutage besser denn je. Masseure sind aus keiner Therme, Kuranstalt oder Rehabilitationseinrichtung, Fitnesscenter oder Wellnesshotel mehr wegzudenken. Die Zeiten, wo Massagen nur auf Anordnung des Arztes konsumiert worden sind, gehören längst der Vergangenheit an. Als Stress- und Burnout Präventionsmaßnahme erfreuen sich Massagen größter Beliebtheit. Also beste Jobchancen für all jene, die den medizinischen Grundberuf des Masseurs erlernen möchten.

Gerne wird die Massageausbildung auch als Überbrückung und Vorbereitung für ein Physiotherapiestudium herangezogen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Ob im sportlichen, energetischen, therapeutischen oder Wellnessbereich, viele Möglichkeiten stehen offen.

Die Anschaffungskosten für einen Weg in die Selbständigkeit sind sehr gering und eine berufliche Ausübung sowohl haupt- als auch nebenberuflich oder zum Wiedereinstieg motivieren zum Ergreifen dieses Berufs.

Die Massage gilt als die älteste Form des Heilens

Der Begriff "Massage" ist wahrscheinlich griechischen Ursprungs und bedeutet so viel wie "Kneten". Das Kneten ist aber beileibe nicht das einzige mechanische Verfahren bei der Massage: Ziehen, Zupfen, Drücken und Streichen haben ebenso therapeutische Wirkung und beeinflussen die Haut und die darunter liegenden Gefäße. Verständlich, dass die Hand dabei das wichtigste Instrument ist. Sie ist gleichermaßen Diagnoseinstrument - indem Verspannungen, die Temperatur und die Feuchtigkeit gefühlt werden - wie Therapieinstrument mit dem Einsatz unterschiedlichster Grifftechniken, die die verschiedenen Funktionssysteme des Körpers beeinflusst.

Durch die Bewegung der Hautschichten werden sie gegeneinander verschoben und abgestorbene Zellen abgelöst. Eine erhöhte Durchblutung sorgt für den Abtransport dieser Zellen und Schlackenstoffe und das Lymphsystem wird gleichzeitig angeregt.

Zahlreiche Körperfunktionen werden durch die Massage positiv beeinflusst:

  • Lösung von Spannungszuständen und Verkrampfungen - ein Umstand, der nicht zuletzt auch die psychische Wohltat der Massage erklärt
  • Verbesserte Durchblutung des Gewebes durch Anregung des Kreislaufes
  • Verbesserung des Sauerstoffaustausches in der Lunge
  • Verstärkte Harnproduktion durch Aktivierung des Nierenstoffwechsels
  • Aktivierung der weißen Blutkörperchen durch freigesetzte Gewebshormone - führt zur Beseitigung von Schlackenstoffen
  • Senkung des Blutzuckerspiegels - wichtig bei Diabetikern - da mehr Gefäße durchblutet werden

Einsatz der Heilmassage:

  • Diverse Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Muskelverletzungen
  • Prophylaxe bei Leistungssport
  • Stressverarbeitung
  • Einseitige körperliche Belastung